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Freitag, 23. Februar 2018

Die Adler fliegen hoch: Nanuk und Vanja

Hallo Ihr Lieben,
da sind meine zwei Super-Rabauken wieder im Einsatz. Da Brüder-Partnerlook hier gerade sehr groß im Kurs steht, habe ich meine zwei Kleinen mal wieder benäht.




Etwas Panik habe ich ja immer vor dem Moment der Stoffverteilung: Wer möchte welche Farbe? Aber hier war beiden sofort klar, für welchen Farbton ihr Herz schlägt. Der Kleine wollte unbedingt das tolle Petrolblau, der Midi stand dagegen auf den Grauton. Uff, erste Klippe umschifft.




Auch beim Rest waren sie sich schnell einig. Möglichst schlicht sollten die Hoodies sein, sollten doch die schönen "Seahawks" des Mies&Moos-Jerseys  aus dem Glückpunkt-Shop wirken.




Der Kleine orderte eine Kapuze, der Midi einen möglichst kuscheligen Kragen. Auch wenn ich gestehe, dass ich es hier mit meinem Wunsch nach etwas mehr Stand für den Jersey wohl doch zu gut gemeint habe. Eine Lage H630 hätte es wohl auch getan. Aber dem Midi gefällt es.




Genäht habe ich also einen Nanuk und eine Vanja von Meine Herzenswelt. Ich bin ja bekennender Meine Herzenswelt-Junkie. Auch wenn ich in den letzten Wochen mein Hoodie-Repertoire mal wieder um einige Modelle erweitert habe.




Aber meine Jungs gefallen mir halt einfach sehr in den Schnitten der lieben Ilona. Lässig, sportlich und doch immer irgendwie besonders.




Aktuell verabreden sich die beiden übrigens fast jeden Nachmittag zum Spielen. Dass sie dafür mittlerweile fast unser gesamtes Wohnzimmer mit ihren kleinen Lego-Männchen in Beschlag nehmen, ich kann es verschmerzen.




Zu niedlich ist es ihren Absprachen beim Spielen zuzuhören: "Könntest du mir diesen Klon geben? Ja, das ist aber wirklich sehr großzügig von dir. Dafür gebe ich dir dann ....".




Und hat der Kleine dann doch mal eine Verabredung mit ein paar Mädchen (Ihr wisst ja, der Womanizer der Familie), bringt ihn der Bruder zum vereinbarten Treffpunkt und passt dort auch gut auf ihn auf. Wollten die Viertklässlerinnen den Kleinen doch animieren, mit ihnen auf ein Hüttendach zu klettern. Da hat der Midi dann sofort interveniert.




Wie gesagt, im Moment ist es megarelaxed bei uns, wenn die beiden Kleinen zusammen aktiv sind. Man könnte tatsächlich ganz entspannt dabei nähen, während sie spielen. Habe ich heute auch tatsächlich mal wieder gemacht. Zum ersten Mal in dieser Woche übrigens. Auch wenn mir das mal wieder niemand glaubt.




Und ich weise darauf hin, dass wir schon Wochenende haben...




Richtig weit bin ich mit meiner Näherei allerdings nicht gekommen. Es war einfach zu lustig, die Beiden beim Spielen zu beobachten. Einer der seltenen Momente im Mutterleben, an denen man denkt, dass man alles richtig gemacht hat.




Ich neige ja ansonsten zum Dauerzweifel an meinen pädagogischen Fähigkeiten. Aber wie gesagt, im Augenblick genieße ich die Entspannung.




Und Euch wünsche ich ein wunderschönes Wochenende... Macht es euch fein.





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Mittwoch, 21. Februar 2018

Cardigan aus Jacquard

Hallo Ihr Lieben,
ich hätte da ich einen kleine Schwank aus meinem Leben als Hausfrau für Euch. Heute hatte ich nämlich kurzfristig so ein "Jäger und Sammler"-Gefühl. Ich musste mir nämlich quasi sprichwörtlich mein Essen "erjagen". Und ich sage euch, viel schwieriger kann das Erlegen eines Mammuts auch nicht gewesen sein.




Dazu müsst Ihr nämlich wissen, dass ich mich zu einem echten Fan der sogenannten Kochboxen entwickelt habe. In mein Leben passt diese ganz gut: Ich mag eine frische Küche, asiatisch angehaucht, und ich liebe neue Rezepte. Zudem kommt es mir gerade sehr zupass, dass ich die Einkäufe so nicht selber tragen muss und doch alles für ein tolles Essen parat habe.




Heute Nachmittag saß ich also an der Nähmaschine und überlegte, was ich denn abends so kochen könnte, als mir auffiel, dass ja am Vorabend Abend gar keine Box gekommen war.




Also befragte ich den werten Gatten,  ob er die Box unentdeckt an mir vorbei ausgeräumt hatte. Aber nix. Auch in unserem vereinbarten Abstellplatz hinter unser kleinen weißen Holztür fand sich kein Paket. Als nächstes dann also ein Anruf beim Kochboxen-Vertreiber: "Nein, das Paket sei gestern Abend zugestellt worden", aber sie würden sich beim Lieferanten erkundigen.




Eine Stunde später bekam ich dann ein Photo des zugestellten Päckchens. Man habe ja gesagt, dass man es mir zugestellt habe. Was ich auf dem Bild allerdings sah, war nicht unser vereinbarter Abstellplatz.Von außen sah er tatsächlich genauso aus, aber anders als bei uns, verbarg sich hinter der abbgebildeten kleinen weißen Holztür keine Altpapiertonne, sondern ein Sammelsurium von Farbeimern und -rollen.




Das Paket war also definitiv geliefert worden, nur leider nicht zu uns. Die Frage war nun nur, wo war unser Essen gelandet. So langsam bekam ich auch tatsächlich Hunger.




Hungrig machte ich mich also auf die Suche.  Dumm nur, wenn man in einem Viertel wohnt, in der sich über mehrere Straßenzüge dieselben Reihenhäuser befinden. Überall weiße Holztüren neben der eigentlichen Eingangstür, nur leider sah man ja nicht, was dahinter war.




Irgendwann hatte ich allerdings eine Vermutung, wo ich fündig werden könnte. Ich klingelte, niemand öffnete. Ich wartete und öffnete dann irgendwann ganz dreist die kleine weiße Holztür und siehe da: mein Paket. Nur dummerweise öffnete sich genau in diesem Moment die Haustür. Aber dank des Photobeweises auf meinem Handy konnte ich ja Gott sei Dank schnell erklären, dass ich mir nur mein Abendessen erjagt hatte. Und glaubt mir bitte. es hat mir heute verdammt gut geschmeckt.




Doch zurück zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens und neben den Grundnahrungsmitteln sind das für uns Frauen ja mit Sicherheit die Klamotten.

Für meine neue "Klamotte" hat mir die liebe Ulla vom Wunderland der Stoffe einen wunderschönen gestreiften Strickjacquard geschickt, aus dem ich mir eine sehr gemütliche Minna von Fadenkäfer genäht habe.
Ich finde den Stoff wunderschön und auch einfach mal anders. Der Jacquard verarbeitet sich übrigens total schön und man näht sich quasi in Nullkommanix eine kuschelige Strickjacke. Für die Blenden habe ich übrigens einfach die linke Seite des Stoffs verwendet.


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Und jetzt ab damit zu RUMS.




Montag, 19. Februar 2018

Lässiges Langarm Julo

Hallo Ihr Lieben,
es gab da so ein Ding, das verstaubte in unserem Keller. Aber für dieses Shirt habe ich es aus seinem Dornröschenschlaf geweckt: meinen Plotter.




Neu auf dem Markt ist nämlich Julo, die Kindervariante des Shirts Juli aus dem Hause Evli´s Needle: ein lässiges Shirt mit überschnittenen Schultern, einer hinteren Längsteilung, Belegen am Saum und wahlweise kurzen, 3/4- und langen Ärmeln.




Irgendwie sieht man auf den Bildern, dass mein Kleiner gar nicht mehr so klein ist. Gerade in diesem coolen Shirt. Mittlerweile ist er eindeutig ein Schulkind, seit ein paar Tagen sogar eines, das Englisch lernt.




Und gut gerüstet mit einer Weltsprache kann man sich schon ein wenig auf der Welt umsehen. Passend habe ich ihm die "World Map" von Tidöblomma auf das Shirt geplottet. In einer coolen Glitzervariante in Kupfer. Endlich ein Plottmotiv auch für größere Jungs.




Ich finde, das passt ganz gut zum coolen Stoff, den ich mal in einem Überraschungspaket von Elli Design gefunden habe. Ich liebe die Kakteen auf dem graumelierten Jersey.




Dieses lässig-reduzierte passt perfekt zu Julo und das mag ich auch so an dem Schnitt: ganz schlicht und trotzdem sehr wirkungsvoll.




Ideen habe ich noch einige im Kopf für weitere Julos. Eine  türkis geringelte aus meliertem Sommersweat brauche ich zum Beispiel noch unbedingt.




Und der Kleine: Der hat sein neues Shirt heute direkt in die Schule ausgeführt! The world is not enough!




Die schöne Plottfolie habe ich übrigens im Ruhrplottkind gekauft. Schon lässig, wenn man ein Geschäft für Plottfolien quasi direkt um die Ecke hat. Das könnte meine Plotterphobie beheben.



Sonntag, 18. Februar 2018

Vorzeigeschwester-Werk: Ferdinand aus kuschelweichem Modalsweat

Hallo Ihr Lieben,
hier könnt Ihr sehen, was passiert, wenn das Einzelkind zur Vorzeigeschwester mutiert...
Ich durfte nämlich netterweise für die Stoffschwester diesen butterweichen Modalsweat vernähen.




Das helle, leicht rauchige Blau gefiel mir nämlich ausnehmend gut, so gut, dass ich mich beim Nähen manchesmal verflucht habe, dass ich den Stoff nicht für mich vernäht habe.
Einzelkinder wie ich haben ja durchaus egoistische Züge.




Nein, im Ernst, er sei meinem Vorzeigesohn als Hoodie gegönnt und wie ihr sehen könnt, fühlt er sich auch pudelwohl in dem so kuschelweichen Material.




Genäht habe ich einen Ferdinand von Rosarosa, und kombiniert habe ich ihn mit den tollen "Cuff me Cozy"-Bündchen von Albstoffe in selfgelb. Ein toller Kontrast, wie ich finde. Aufgegriffen habe ich ihn dann auch noch in den Ösenpatches.




Dazu gab es dann noch eine wunderschöne Kordel aus dem Hause  Glückpunkt, die die Farben des Hoodies noch einmal schön aufgreift.




Im Ernst: Geschwister oder wie in meinem Fall nicht vorhandene Geschwister sind durchaus ein Thema für mich. Bei vielen Streitigkeiten meiner Jungs stehe ich manchmal etwas hilflos davor, weiß ich ja gar nicht, wie es sich anfühlt, auf ein Geschwisterteil eifersüchtig zu sein.




Andererseits kenne ich auch nicht die tief Verbundenheit, die zwischen ihnen herrscht. Ich denke mir meist, dass unsere Familie für sie einfach eine perfekte Spielfläche ist, um all die vielfältigen sozialen Interaktionen zu üben, die das Leben so bietet - im Guten wie im Bösen. Das versuche ich mir zumindest einzureden, wenn das Leben um mich herum gerade mal wieder besonders heftig tost.




Aber gerade weil meine Jungs ja oft ein Dreierpack sind, freue ich mich dann auch über Momente, in denen ich meinen Jungs geschwisterfreie Einzelaugenblicke bieten kann. Die sind übrigens auch meist deutlich ruhiger...




Dieser kleine Mann genießt es zum Beispiel besonders, seine Mutter einmal allein für sich zu haben.
Wenngleich ich zugeben muss, dass ich nicht immer die perfekte Spielpartnerin bin, wenn es um seine aktuelle Lieblingsbeschäftigung, das Kämpfen, geht.




Irgendwie habe ich nicht die besondere Gabe in jedem Stock ein Lichtschwert zu sehen...




Ich musste ja früher keinem Geschwisterteil einen Stock über den Dötz hauen, um zu meinem Recht zu kommen.




Hier ist es gerade übrigens erschreckend ruhig... Entweder verstehen sie sich gerade einfach besonders gut oder: Sie machen gerade Unsinn.




Dabei verstehen sie sich übrigens am besten.




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Donnerstag, 15. Februar 2018

Tidöblomma goes cool: Neue Sweats für lässige Kerle

Hallo Ihr Lieben,
meine Knaben sind nun wahrlich keine Engel, sie können sich sogar streiten wie die Kesselflicker, was aber für alle definitiv klar ist, ist ihre tiefe Verbundenheit. Der coole Große spielt total liebevoll und rücksichtsvoll mit dem Kleinen (Das eine Mal, als sie ihn beim Agentenspiel an den Schreibtischstuhl gefesselt haben, lasse ich jetzt mal großzügig außer Acht).




Er freut sich über die Erfolgserlebnisse des Kleinen beim Start in die Schule und bringt ihm auch gern etwas Süßes mit, wenn er für sich im Supermarkt einkaufen geht.




Und der Kleine bewundert seinen großen Bruder ohnehin über alle Maßen. Neulich schlief der Große ein paar Tage bei seinem besten Freund, da war der Kleine fast beleidigt und konnte nicht verstehen, dass er freiwillig so viel Zeit ohne ihn verbringt.




Denn eines ist klar: Der Große hat die allerbesten Spielideen. Ob sie nun zusammen eine Zaubershow aufführen, einen Wrestling-Kampf oder ob sie einen gemeinsamen Sternkämpfer-Film drehen. Wo der große Bruder ist, ist Spielspaß garantiert.




Manchmal trampelt der Große allerdings auch schon ein wenig auf der empfindsamen Seele des Kleinen herum. Rücksichtnehmen klappt immer besser, aber eben noch nicht immer. Flotte Sprüche werden da gern ausgeteilt und der Kleine ist halt sehr sensibel, wenn er das Gefühl hat, man mache sich über ihn lustig. 




Letztendlich gilt aber immer der Leitpruch unserer Familie: "Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!".
Das ist etwas, was ich mir für meine drei Jungs erhoffe, gerade wenn sie jetzt größer werden, dass sie immer für einander da sein werden, besonders wenn das Leben auch mal schwierig wird.




Ich hoffe, dass wir ihnen vorleben können, wie wichtig der Familienzusammenhalt ist. Wenn ich mir diese Bilder betrachte, dann habe ich ein gutes Gefühl, dass wir auf einem sehr guten Weg sind.




Diese Zuneigung füreinander habe ich hier versucht, in Stoff zu fassen. So habe ich für meine Knaben Hoodies im Partnerlook aus dem tollen neuen Stoff von Tidöblomma genäht. "Triangular" heißt der erste Sweat, den Tidöblomma extra für lässige Kerle entworfen hat. Besonders genial finde ich übrigens die einzelnen Farbflächen im Fischgrät-Muster.




Aus meiner Sicht ist das eine wirkliche Marktlücke: Schöne Stoffe für echte Kerle. Ich mag keine pseudocoolen Jungsstoffe mit Monstertrucks und für die wirklich Großen bleibt kaum ein Stoff zur Auswahl. Kein Wunder, dass ich da zumeist einfach schlichte, melierte Stoffe vernähe.




Insofern habe ich mich sehr über diesen coole Sommersweat in zwei Farbstellungen gefreut. Auch mein werter Gatte sah ihn und sagte sofort, dass ich ihm diesen auch gern vernähen dürfe. Der sei mal etwas anderes. Und das ist quasi der Ritterschlag, denn wenn mein Gatte etwas hat, dann einen guten Geschmack (also nicht nur bei der Wahl seiner Gattin). Besonders ist an dem Stoff, dass er aufgrund des großflächigen Musters je nach Zuschnitt immer wieder anders wirkt.




Genäht habe ich den brandneuen Schnitt von Miris Nähchaos: den Hoodie Lyri. Diesen mag ich sehr, weil er sehr viel Variabilität bietet. Hier habe ich ihn in einer sehr schlichten Variante genäht, allein die charakteristische Dreiteilung am Arm ist ganz typisch Lyri.




Aber nicht nur der Arm, sondern auch Vorder- und Hinterteil sowie die Kapuze lassen sich teilen und ergeben dann wieder einen ganz neuen Look. Hier wollte ich allerdings einfach den tollen Tidöblomma-Stoff wirken lassen.




Kombiniert habe ich "Triangular" mit dem schlichten Jersey und Bündchen in jeansblau. Ich mag es ja, wenn mir das Kombinieren so einfach gemacht wird.




Und ich glaube, die Variante des "Triangular" mit dem sonnigen Gelb brauche ich auch noch dringend, schließlich fehlt hier noch ein Bruderfreund...